Heinz-Walter Hoetter
Einsamkeit
Einsamkeit
Einsam und allein gehe ich meinen Weg.
Trotzdem keinen Groll ich deshalb heg'.
Ja, die ganze Welt, sie erscheint mir fern.
Über mir der Himmel. Ich habe ihn so gern.
Beschwerlich ist mein Weg, den ich gehe.
Die Schöpfung ich niemals richtig verstehe.
Mit trägen Füßen wandere ich gebückt dahin.
Ich verharre und frage nach des Lebens Sinn.
Meine Einsamkeit, ich empfinde sie wie Licht.
Im Trubel der Welt gibt es keine Ruhe nicht.
Wohin werden mich die Füße wohl tragen?
Auf meinem Weg stelle ich mir so viele Fragen.
Vielleicht werde ich wohl einsam untergehen.
Aber ich habe dann am Ende genug gesehen.
Und keiner soll von meinem eigenen Leid wissen,
wenn ich einst ruhen werde auf dem Totenkissen.
(c)Heiwahoe

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 05.09.2025.
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