Helga Grote
Verwelkter Blumenstrauß
Längst sind sie schon verwelkt
im Strauß, die Blumen, in meiner Hand,
sie sind Erinnerung an eine Liebe,
die uns beide einst verband.
Aus meinen Augen fließen Tränen,
die unaufhaltsam niederrinnen,
tropfen auf die welken Blumen,
die mit Blühen neu beginnen.
Durch den Tränenschleier seh` ich,
wie du sie einst mir hast gepflückt,
und schenktest sie als Liebenspfand,
was mich hat sehr beglückt.
Heut` press ich meine Lippen
an diesen Strauß voll Seligkeit,
die Zeit von damals kehrt nie wieder,
es lebt nur noch Vergangenheit.
Zurück bleib`n die Gedanken,
an Frühlingsbilder im Sonnenschein,
drück` den Strauß fest an mein Herz,
in meinem Zimmer bin ich jetzt allein.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 05.09.2025.
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