Rui Luís Macedo Baptista
Zwei Strophen über die Abwesenheit
Ich ziehe das Schweigen dem Winter der Worte vor,
und ich weiß, das
Meer wird nie mehr dasselbe sein.
Ich ziehe dieses Schweigen dem Morgen ohne
dich vor,
der Nacht ohne dich,
und ich weiß, das Meer, das Land,
die Stadt bedeuten nichts mehr.
Du entschwindest mir im Zwielicht der
Dämmerung, wo wir einst unsere Hände lösten
Ich bin der
kämpfende Torso jener Schreie in der Nacht.
Doch ich ziehe dieses
Schweigen der Nacht ohne dich vor, den Worten, dem Winter ohne dich,
und ich
weiß nicht, an welchem Morgen wir zurückkehren werden.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 03.10.2025.
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