Wolfgang Scholmanns
Altersnoten
Noch flüstern Träume
in den jungen Morgen.
Es zeigt der Spiegel eine Zeit,
im zarten Frühlingstau geboren,
vorm Wechsel,
in das Sommerkleid
Das Leben zeigt Spuren,
wo der Geist reift,
vergeblich die Mühe,
die hinter sich greift.
Nimm an den Lauf,
der zu Bildern führt,
zum Regenbogen auf,
dass kein Traum erfriert.
Sieh, dein Licht erwacht
im neuen Glanz.
Der Sommerabend schließt sein Tor,
bunt lacht der Herbstestanz.
Der Winter zerrt,
ruft alte Bilder auf.
War diese Leben
wohl sein Leben wert,
vielleicht zu oft
das goldene Kalb verehrt,
zu hohem Ziel hinauf?
Glockenklang weist,
zum ewigen Tor,
es wird gezählt,
im Karma,
wo sich nichts verlor.
Doch bleibt das Licht,
dass sanft zur Hoffnung führt.
Verliert den Blick auf´s
Neuerwachen nicht,
wenn dich
dein Stern berührt.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 26.10.2025.
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