Sabine Wirtz
Dezembernacht
Sie schenkte ihm ihr ozeanblaues Tagebuch, ließ es in seine Heimat versenden,
darin verfasste sie Gedichte ihrer tiefen Liebe, er hielt es in seinen Händen.
Geheime Zeilen der Fantasie, Fotos und Zeichnungen, er war sichtlich gerührt,
fand keine Worte für das, was er fühlte, sie hat sein Herzklopfen gespürt.
Sie trug sein Bild in ihrem Herzen, er schrieb ihr in einer Dezembernacht,
sein Herz erfror fast vor Einsamkeit, mit ihrer Liebe hat sie ein Feuer entfacht.
Sie schrieb von einer weißen Rosenblüte, die im eisigen Schnee beinahe erfror,
sah sie in der Kälte vor ihrem Fenster, Eiskristalle zierten ein goldenes Tor.
Als er ihre bewegenden Zeilen las, wusste er, sie würde seine Rettung sein,
der Schneemann und die Rose der Nacht, niemals ließ er sie mehr allein.
Er nannte sie liebevoll Spiegeltraum, sie spiegelte seine innige Zärtlichkeit,
der Winter seines Herzens schmolz mit der Sonne, er fühlte sich befreit.
Der Schneemann war ihr Geheimnis, es war ein Wunder, dass sie ihn fand,
Spiegeltraum war sein Geheimnis, es war Liebe, die sie für alle Zeit verband.
© Sabine Wirtz
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 27.10.2025.
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