MoniMusi
Nachts um halb vier
Nachts um halb vier ist die Welt einfach still,
weil alle und jeder für sich sein will.
Es wird geschlafen, gebacken, das Bähnchen kutschiert
und ab und zu mal ein Träumchen riskiert.
Diese Zeit ist herrelos wild,
traumhaft schön, ein unberührtes Bild.
Keine Spuren im Schnee, keine Kirchturmglocken.
Leise rieseln Gedankenflocken,
fallen von fremdem Geschwätz gänzlich unberührt
zum Boden und bleiben recht ungeniert
dort liegen bis morgens ein unmotivierter Fuß
seinen Abdruck einfach hineinstempeln muss.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 19.11.2025.
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