Regina Vogel
Der Weg in die Freiheit
Ein kleiner Plastiklöffel steckt noch im Honigtopf.Ich ziehe ihn aus der klebrigen Masse und lecke ihn
voller Vergnügen ab.
Um mich herum hat sich vieles verändert.
Wann es angefangen hat,
in mir zu brodeln,
daran kann ich mich nicht genau erinnern.
Ich verlasse den Raum und trete ins Freie.
Bunte Schmetterlinge tanzen im warmen
Sonnenlicht,
sie begleiten mich auf meinem Weg in die Freiheit.
Wenn ich zurückschaue,
kann ich nur mit den Schultern zucken.
Es ist so, wie es ist,
ich kann daran nichts ändern.
Voller Freude hüpfe ich über die kleinen Kieselsteine.
Ich senke meinen Blick,
sobald mir unbekannte Dinge
auf meinen Weg begegnen.
Noch bin ich nicht so weit,
mich zu stellen.
Aus meiner grauen Welt muss ich mich selbst befreien.
Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann,
dass ich niemals alleine gehe,
werde ich früher oder später
die Hände spüren,
die mich immer gehalten und geführt haben.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 23.11.2025.
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