Rolph David
Drei Brandstifter im Sarg Europas
Orbán.
Fico.
Babiš.
Drei Namen wie Nägel,
schief in den Sarg Europas geschlagen,
nicht um zu halten,
sondern um es zu spalten.
Sie stehen an Türen,
die andere mühsam offenhalten,
dröhnen lauthals und unverschämt ihre Forderungen,
setzen Blockaden, Vetos,
brechen vor wie Bulldozer,
um sich wichtig zu machen,
weil jedes Anecken
ihre Macht zu bestätigen scheint.
Sie reden von „Souveränität“,
doch ihre Schritte führen dorthin,
wo Autokraten warten
und Freiheit stört wie ein Alarmton.
Orbán,
der in Moskau ein- und ausgeht,
als wäre dort ein vertrautes Wohnzimmer,
der dem Aggressor den Hintern leckt,
während in der Ukraine Menschen sterben
Und Städte zu Staub zerfallen.
Und dann verkündet er,
die Ukraine solle nach dem Krieg
ein „Pufferstaat“ sein —
eine geduckte Nation,
Nachbar, aber ohne Stimme,
ohne volle Existenz.
Als könne man Menschen
wie Möbel zwischen Mächten verschieben.
Fico,
der die Wahrheit knickt,
bis sie sich nicht mehr aufrichten kann,
der die Ukraine zur Verhandlungsmasse erklärt
und nach Moskau reist,
mitten im Krieg,
als sei Loyalität optional.
Ein Premier,
ein Kollaborateur.
Er agiert auf einem Terrain,
dessen Leid ihn nie interessiert hat.
Babiš,
der pausenlos „Verrat!“ ruft,
doch selbst jeden Spiegel scheut,
der Verantwortung offenbart.
Der die EU behandelt
wie ein Werkzeugkasten,
nicht wie ein gemeinsames Haus.
Ein Mann,
dessen Kompass zur Macht zeigt,
nicht zur Wahrheit.
Und während über der Ukraine
Nächte zu Asche werden,
schweigen sie nicht —
sie stören, blockieren,
richten Chaos an,
als sei Moral ein Luxus
und Freiheit ein Detail.
Europa sieht zu,
wie drei Regierungsclowns
seit langem nicht mehr an seiner Seite ziehen,
sondern an seinen tragenden Balken reißen.
Nicht aus Mut,
sondern aus Kalkül, Macht- und Profitgier.
Nicht aus Stärke,
sondern aus der Angst,
ohne jemanden wie Putin
im Rücken allein zu stehen.
Doch Europa,
hör endlich auf,
den Atem anzuhalten.
Diese drei Brandstifter
werden weiter Feuer legen —
sie werden auch weiterhin Nägel
direkt in den Korpus deines Hauses schlagen,
das einst Europa hieß.
Ein Kontinent hält nur stand,
wenn jene, die ihn führen,
nicht in Moskau oder den USA Rat suchen,
sondern im Gewissen.
Nicht Pufferstaaten entwerfen,
sondern Partner schützen.
Nicht Machtspiele spielen,
sondern Werte verteidigen.
Denn die Geschichte
wird einst jeden fragen:
„Wo standest du,
als ein Nachbar in Flammen stand?“
Und die Antwort
wird dieses Mal
klarer sein als jede Entschuldigung:
Schuldig sind nicht die,
die zu wenig konnten —
sondern die,
die zu viel wussten
und trotzdem wegsahen. Und jene, die
Schulterzuckend meinten, dass man da sowieso
Nichts tun könne.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 29.11.2025.
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