Yusuf .
Wellen und Türme
Als ich jung war und stark und mein Körper alles konnte,bin ich,wenn ich traurig war,
in den Süden aufgebrochen.
Hab` mich in Wellen gewogen,
Meerluft eingesogen,
hab` mich treiben lassen,
hörte auf zu hassen,
das Meer hat mich nie betrogen.
Brandung und Flut,
taten mir gut.
Hunger und Durst wurden gestillt.
Jetzt,da ich alt bin und schwach und mein Körper wiegt schwer,
ging ich in`s gelobte Land,
das ich wieder fand,
es nahm mich auf ohne zu fragen.
Ist meine Heimat geworden.
Hab` mir `nen Wachtturm gebaut, um dort zu wohnen,
um mein Leben zu schauen,
um ganz oben zu thronen.
Hunger und Durst werden gestillt.
Bin angekommen
am Ziel
meiner langen Reise.
Tanger,4.10.25 13:42-13:58 Vorheriger TitelNächster Titel
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 30.11.2025.
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