Istvan Hidy
Winterstille im Gebirge
Im frühen Dunkel ruht das Tal,
die Berge tragen weiße Kronen.
Ein leiser Atem, kühl und schmal,
streift Fichten, die im Mondlicht wohnen.
Die Welt hält inne — lautlos, überall.
Ein Sternenmeer erhellt die Nacht,
als hätte Zeit den Schritt verloren.
Kein Laut, der durch die Schatten sacht,
nur Schnee, in dem die Wege froren.
Der Himmel schweigt in tiefer Pracht.
Und wo die Felsen scharf und klar
in kalter Luft zum Himmel steigen,
glimmt fern ein Licht, so wunderbar,
als wollte Frieden sich verneigen
und weckt in uns, was wir so lang verloren.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 03.12.2025.
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