Ramona Benouadah
Heimlich guckst du durch die Fensterscheiben
Heimlich guckst du durch die Fensterscheiben,froh und heiter auf dem Markt das bunte Treiben.
Deine Äuglein rot vom vielen Weinen.
Wird die Weihnacht Arm und Reich nun einen?
Unsre Welt erstrahlt in schöner, weißer Robe,
dich stellt dieses Leben auf die harte Probe.
Hübsch geschmückt die Weihnachtsbäume.
Doch schon längst verloren deine Träume?
Heimlich guckst du durch die Fensterscheiben.
Deine Armut wird dich in den Abgrund treiben?
Lieblich der Gesang der Weihnachtsengel,
man jagt dich fort, dich zerlumpten Bengel.
Streckst gar flehend aus die Hände,
deine Stube kalt und kahl die Wände.
Dich plagt des Schicksals Knute,
tief im Herzen glaubst du an das Gute.
Meine lieben Freunde der Lyrik,
herzlichsten Dank für Eure lieben Kommentare, die mich sehr erfreuten und die ich später auch noch beantworten werde.
Ich wünsche Euch einen besinnlichen 2. Adventsabend.
Herzliche Grüße, Ramona

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.12.2025.
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