Wilhelm Braisch
Mein Weihnachtsmann
erklingen werden alte, bekannte Weihnachtslieder.
Kinder äußern Wünsche, mit schreiben und malen
und Eltern werden wieder gequält sein mit „Zahlen“.
Wo viele Millionen wünschen, hoffen und bangen,
dort ist mir mein Wunsch - in Erfüllung gegangen.
Ein unbekannter Mann, hatte meine Nöte erkannt
und ohne groß Fragen, und Zögern - legte er Hand…
Dort, wo Freunde und Verwandte sich drückten,
da tat er sich mühevoll quälen – mit Bücken.
Er war alt und stöhnte oft vor Schmerzen;
Wir sind ihm dankbar – von ganzem Herzen!
Ich fragte ihn oft, was sei ich ihm schuldig?!
Doch er lächelte gütig und mahnte – geduldig;
wohin er bald hingehe, sei nichts mehr von Nutzen;
nichts Materielles und schon gar nicht die Münzen.
Die Ehrlichkeit, Schaffenskraft und emsiges Streben
würden auf Erden ihm viel mehr Zufriedenheit geben.
Was er schon lange gesucht, hier in der jetzigen Zeit;
hätte er bei mir gefunden, und zwar – Dankbarkeit.
Er kam pünktlich, Jahr für Jahr – dieser alte Mann
und baute mein Heim – der gute Weihnachtsmann.
Nun genießt meine Familie, am Kaminfeuer gemütlich;
dankt, heiligt und betet für ihn – und ist glücklich.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 08.12.2025.
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