Andreas Vierk
Vogelfrei
Einen Rausch bitte ich mir aus,
bevor die Seele implodiert
und das Weltall mit sich nimmt,
einen Rausch ohne chinesische Monde
und Ketten von Booten am Apfelkai.
Denn nun sind beide Hände frei,
sich gierig in die Welt zu krallen,
sich den Pflanzen und Sperlingen
und Sonnenuhren aus Messing
hinzugeben in der Futterkrippe.
Lasst mir noch eine Zeit oder zwei,
dann bin ich frei,
dann bin ich herrlich vogelfrei.
PS.: Das Gedicht wäre wesentlich besser
geworden, hätte ich es nicht aus Versehen
gelöscht. So ist es es bei den seeligen
Ungeborenen. Ich könnte mir aber selber
in den Arsch beißen vor Gram.
Vorheriger TitelNächster Titel
Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Andreas Vierk).
Der Beitrag wurde von Andreas Vierk auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.12.2025.
- Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).
gmx.de (Spam-Schutz - Bitte eMail-Adresse per Hand eintippen!)
