Ingrid Baumgart-Fütterer
Weihnachts-Potpourri
-1-
Sternenzauber
Sterne fallen auf die Erde,
ich pflücke sie vom Boden
schmücke damit den Adventskranz
aus frischen Tannenzweigen,
wo die Sterne heller leuchten
als der strahlende Kerzenglanz
und ihr Licht zum Himmel schicken,
der zum Greifen nah erscheint.
-2-
Weihnachtsstimmung auf dem Kirchhof
Zahlreiche Autos vorüberflitzen
an Vorgärten, in denen Lichter blitzen,
in Richtung Friedhof sie alle fahren,
dort gibt,s genug zu tun zwischen den Jahren.
Die Gräber werden weihnachtlich geschmückt,
dazu mit ewigen Lichtern bestückt
manch ein Engel findet noch einen Platz,
andächtig betet man für seinen Schatz.
Der Geist der Weihnacht Herzen verbindet,
jeder der Besucher sich überwindet -
an Gräbern hört man besinnliche Lieder
übers Christkind, alle Jahre wieder.
-3-
Heiligabend in der Großstadt
Hell illuminiert mit unzähligen Watt
ist der Heiligabend in der Großstadt,
doch nur wenige Leute sind zu sehen,
die das Fest auf der Straße begehen.
Umgeben vom leuchtenden Kerzenband
kauert ein Vagabund am Straßenrand,
eingehüllt in warmen Weihnachtsklängen,
um die lausige Kälte zu verdrängen.
Auf Rollschuhen kommt ein Pfarrer daher,
der sogleich untertaucht im Lichtermeer
auf seinen Lippen einen Bibelspruch
und Stoßgebete gegen Knochenbruch.
Ein Mädchen hat die Zügel fest in der Hand,
vors Skateboard hat sie einen Spitz gespannt,
der sich tüchtig ins Zeug legt, sich emsig regt,
damit das Gefährt sich vorwärts bewegt.
-4-
Engel im Weihnachtsstress
Die Engel sind im Weihnachtsstress,
sie nähen sich nen Festtagsdress
putzen ihren Heiligenschein,
verzieren ihn mit Edelstein.
Sie arbeiten bei Tag und Nacht
haben viel Arbeit schon vollbracht,
regen fleißig ihre Hände,
basteln Spielzeug ohne Ende.
Sie musizieren und singen
bringen die Herzen zum Klingen,
lassen Menschen Liebe spüren,
sich vom Geist der Weihnacht führen.
-5-
Zecken im Christbaum
Über lange Strecken
auf Tannenzweigen stecken
blutgierige Zecken,
perfiden Plan aushecken
zu eigenen Zwecken,
nicht nur Zweige verdrecken,
sie wollen anecken,
in Menschen Angst erwecken
sie zu Tode erschrecken,
die Körper bedecken,
zustechen und Blut lecken,
wollen nicht verrecken.
-6-
20 W E I H N A C H T S P L A E T Z C H E N
W EIHNACHTSFLORENTINER
E NGELSAUGEN
I ISCHLER PLAETZCHEN
H ILDABROETCHEN
N OUGATHERZEN
A GNESENPLAETZCHEN
C RISTSTOLLEN
H EIDESAND PLAETZCHEN
T SCHECHELI
S PEKULATIUS
P FEFFERNUESSE
L EMON SHORTBREAD
A ACHENER PRINTEN
E LISENLEBKUCHEN
T IROLER MANDELTALER
Z IMTSTERNE
C INNAMON – ROLL - COOKIES
H IMMELSBOTEN
E IERPLAETZCHEN
N ORDISCHE GEWUERZBLUETEN
Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Ingrid Baumgart-Fütterer).
Der Beitrag wurde von Ingrid Baumgart-Fütterer auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 13.12.2025.
- Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).
t-online.de (Spam-Schutz - Bitte eMail-Adresse per Hand eintippen!)