Karl-Konrad Knooshood
Advent - Türchen 20 - Alles geregelt zum Wiegenfest des Herrn
Is' ja gut, ist ja alles gebongt,
- die Treppe ist übrigens genormt -,
Schon okay, ich werd ja sofort besinnlich,
nur stimmlich ist nichts stimmig,
denn mehr als grimmig sing ich nicht,
himmlisch klingt mal anders,
noch keine MARIA CALLAS ist wie aus Dallas oder Las Vegas,
vom Firmament gepurzelt,
Allen Übels Wurzel,
liegt übrigens im Menschen selbst,
sowie auch das Grundgute,
die Heilung, die Kontemplation,
die Resurrektion, die Katharsis,
Der ganze Weihnachtskram is',
auf dem Fenstersims im Keller,
Wenn wir uns beeilen wie 'n Propeller,
kriegen wir den Schmuck und Tand,
schneller an die Tannen dran,
wie Keramik an den Wannenrand,
ohne Pannen dann,
die Kannen voller Punsch kann,
ich auf Wunsch auch mit dem Speisewagen,
zu schieben wagen, falls das konveniert,
Das Essen wird gleich serviert,
die Gans, die wir uns ganz persönlich,
auf dem Hof reserviert und gestreichelt haben,
ja, wir sind schon ungewöhnlich,
für gewöhnlich gibt’s nämlich Kalbsbraten,
doch dies Jahr hatten wir ja,
eine andre Idee am Start,
Den SCHATTENMACHER erwarten,
wir ja zum Jahresrückblick in der HONIGWABE,
Für jeden Jeck 'ne milde Gabe,
was ich nämlich im Schilde führe,
welchen Kipferl-Teig ich knete,
auf welcher Fete ich rührend,
eine Rede widme den Verblichenen,
Auf dem fertigen Teig gehört verstrichen denn,
gescheit das Eischnee-Zeug, "Baiser",
Der Glücksklee vom letzten Jahr mag passé,
aber nicht unbedingt ein böses Omen sein,
Ich schieb schon mal, Liebes,
den Gänsebraten in den Ofen hinein,
während im wahrsten Sinne des Diebes,
unsre Zeit und Nerven gestohlen werden,
werden im nächsten Jahr brutal,
nichts bleibt mehr normal, total frugal,
fällt vielleicht das kommende Jahresendfestmahl,
und die Menge des täglichen Eises aus,
Du sagst: "Scheiß' drauf", doch wie 'n Scheißhaus,
seh'n nicht mehr nur Teile Berlins und von Wien aus,
Die Filzlaus aus der Prominenz-Provenienz,
der Politkerlchen-Politweiblein-Pestilenz,
der Ruprecht ist der Polenz, nicht der Knecht,
Meinste, in Polen ging's einem schlecht?,
Ich nicht, nech?!, Zwingt's einen der Landeszustand,
dass man mit Sack und Truthahn,
eines Tages fortmuss?,
Bei aller Liebe zum Hochgenuss,
zum gelaberten Stuss des Argenfriedrich,
werd ich zum Buhmann nicht,
sondern, ohne Streitlust, zum Wüterich,
Nur noch nicht heut - , Kuss, mein Liebliches,
Ich liebe Dich, Du mich – und jetzt was Herrliches, Friedliches,
Wir werden schauen wie das ist,
wann der Frieden kommt und wann der Krieg,
man muss ja guten Mutes sein,
so verlangt es der Herr Jesus Christ,
der geboren irgendwann vor langer Zeit,
so verlangt es das Gesetz der Heiterkeit,
Mit gutem Essen ins neue Jahr,
hereinspaziert, hereingeschneit,
Du bist doch gebenedeit,
und es ist noch jede Menge Likör da…
(03.12.2025)(C) 2025, Knorke Christmashood
Vorheriger TitelNächster TitelDie Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Karl-Konrad Knooshood).
Der Beitrag wurde von Karl-Konrad Knooshood auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 20.12.2025.
- Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).
gmx.de (Spam-Schutz - Bitte eMail-Adresse per Hand eintippen!)