Ramona Benouadah
Heil'ge Nacht
Frau Holle schaut aus ihrem Fenster gut gelaunt heraus,
auf reich gedeckten Tischen steht der Festtagsschmaus.
Frau Holle so erbarm dich unser: Lass es schnei'n.
Zum hohen Feste schmeckt gar lieblich Gottes Wein.
Aus weiter Ferne poltert es im tiefen, dunklen Wald,
das Böse zittert. Vor der Rute graust es Jung und Alt.
Auf flotten Hufen eilt ins Tal der Weihnachtsmann,
nur keine Hast, ein jedes Menschlein kommt heut dran.
Die meisten Menschen leben gut: in Saus und Braus,
doch jenseits unsrer Täler fehlt ein warmes Haus.
Ihr Menschlein, so übet euch in Demut, seid froh,
wie Jesus, arm gebor'n in jener Krippe im Stroh.
Heil'ge Nacht
Heil'ge Nacht und Sternenglanz,
Engelsflocken bitten uns zum Tanz.
Nun die Stille singt ihr Lied.
Hei'lge Nacht bringt Freud und Fried.
Kerzenschein und Tannenbaum
oh süßer Traum,
mit Tannenduft erfüllt der Raum.
Liebe, Licht, und Zeit,
Heil'ge Nacht, es ist so weit.
Liebe Freunde der Lyrik,
herzlichen Dank für Eure lieben Kommentare, die mich erfreuten.
Ich wünsche Euch herzlichst Frohe Weihnachten.
Herzliche Grüße, Ramona
Sorry für die Form, aber ich habe technische Probleme. Ich kümmere mich morgen darum.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 24.12.2025.
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