Horst Fleitmann

Die beste Frau auf Erden ...

Die beste Frau auf Erden hätte
es gern, wenn ich was dichten täte,
so ganz alleine nur für sie.
Schon saust mein Geist voll Phantasie
in Strophe eins zum Strand am Meer.
Dort geh ich dichtend hin und her,

komme am Leuchtturm an und stehe
kurz drauf ganz oben,  als ich sehe
wie sich weit draußen über See
ein Regen bildet... oder Schnee.
In zweiter Strophe dann am Schluss
merk ich, es ist ein Regenguss.

Nun ist die Küste reich an Wasser.
Das ist, spür ich, erheblich nasser
wenn zusätzlich genau von oben
die Regenschauer abwärts toben.
Doch das erscheint in Strophe drei
mir zunächst ziemlich einerlei,

denn zu Beginn der Strophe vier
steht schon die Sonne vor der Tür.
Das ist der Phantasie geschuldet,
die solchen Umschwung immer duldet.
Zumal, und das weiß ich genau,
sie liebt die Sonne, meine Frau.

In Strophe fünf dann wird es Nacht.
Das geht ja schnell, hab ich gedacht
und sehe wie es mir gefällt,
das funkelnd klare Himmelszelt.
Ich kann die Venus sogar sichten.
Wie schön das ist, denk ich beim Dichten.

Es will tatsächlich mir gelingen,
die beste Frau mit herzubringen
und wir geniessen beide sehr
die Sternennacht mit Blick zum Meer.
Lang sind in Strophe sechs wir blieben
doch irgendwann ging's dann zur Sieben,

in der wir gern den Rest der Nacht mit
Freunden lang beim Wein verbracht.
Dann habe ich .... Wer klopft denn hier
grad jetzt an meine Dichter-Tür ?
Die beste Frau auf Erden spricht:
"Hast du's nun fertig, mein Gedicht ?"

Nun, ich hatt' leider nicht bedacht,
wie schnell man ist in Strophe acht,
wenn man der besten Frau der Welt
möcht reimen etwas, das gefällt.
Die Antwort mein kam gleich vor Ort:
"Ich bin jetzt fertig. ... Kommt sofort."

© Horst Fleitmann, 2026

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