Gabriele A.
Doch will und kann er nicht aus seiner Haut..
denn das Leben hat ihn betrogen
Der alte Mann lehnt müde sich ans Tor
er lebt bescheiden stets ohne Komfort
Tatsächlich vor dem Leben schon verloren
da er unehelich damals geboren
Als Junge spürte er schon früh geschwind
er war und blieb das Ungewollte Kind
Bemühung seiner Mutter zu gefallen
ließ seine Fäuste oft zusammen ballen
Spagat erlernt er aus der Frustration
so zwischen Leben wie der Illusion
hat überschätzt trotzdem an sich geglaubt
selbst inszeniert den Anspruch hoch geschraubt
Nun schwelgte er total im Selbstbetrug
denn keine Frau war ihm jetzt gut genug
Die Letzte hat er schließlich dann genommen
das Baby ist auch rasend schnell gekommen
Hier hat das Schicksal denn mit aller Macht
n´en wirklich ganzen Kerl hervorgebracht
der vehement sich lauthals profiliert
denn nur sein Ego ist ja kultiviert
Er kann sich selbst und dies vor allen Dingen
unter einen Hut nie gänzlich bringen
das Leben unerträglich und im Nu
sprach er gepflegt dem Alkohol gern zu
Mit Eifer Fleiß sowie auch Disziplin
sucht er letztendlich nach dem Lebenssinn
Soziales Netzwerk heißt nun seine Welt
hier ist man wer -und endlich mal ein Held
Am Tore lehnt er einsam arm allein
und in der Hand nen Tetrapak mit Wein
Der arme Kerl hat wohl noch das Bestreben
irgendwo an was noch teilzunehmen
Ich kenne leider die Vergangenheit
doch selbiger Charakter tut mir leid
Sein Leben hat er selber sich versaut
doch will und kann er nicht aus seiner Haut..
Das Glück wies scheint macht um ihn einen Bogen
hört man ihm zu - hat´s Leben ihn betrogen...
@Nordwind
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 05.02.2026.
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