Horst Fleitmann
Das Lebenstheater
Dann wird man geboren noch ganz unbetagtund kann nichts dafür, man wird nicht gefragt.
Wo oder Wann man lebt ist ziemlich schnurz,
auch ob man lange lebt oder nur kurz.
Wichtig dabei ist sich selbst zu begreifen.
Wir lernen es spät, beim Blühen und Reifen.
Wer's richtig bedenkt und das ist das Tolle:
Jeder spielt hier nur die eigene Rolle.
Im Lebenstheater sind wir Jahr für Jahr
am Anfang das Küken und später den Aar.
Man lebt sich in jede der Rollen hinein
auch wenn sie erscheinen nur winzig und klein.
Man kann seiner Rolle viel Größe stets geben,
sowohl in der Kunst, wie gleichsam im Leben.
Die Länge der Szenen allein macht es nie.
Und: »Was« man spielt zählt nicht…
es zählt nur das »Wie« !
© Horst Fleitmann 2026 Vorheriger TitelNächster Titel
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 28.02.2026.
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