Harry Krumpach
Zwischen Schuld und Schalk
Ich hab darüber nachgedacht,
was ich hab alles falsch gemacht;
ich will heute mal ganz ehrlich sein,
mir fiel ne ganze Masse ein.
Wer das jetzt liest so weltgewandt,
denkt sich, dass ist ja allerhand;
da sagt der Kerl die Wahrheit nicht
und prahlt damit hier im Gedicht.
Der schlimme Finger, Rottenknecht,
na ja der kommt mir gerade recht;
herhalten soll er für die Brut,
die heut nicht mehr parieren tut.
Er wird als Spitzbub dieser Welt,
doch an Pranger gleich gestellt;
dort sollen ihn dann jene sehen,
die heute nicht mehr mit uns gehen.
Das ist zwar teuflisch ausgeheckt,
doch wenn es nur ein paar abschreckt;
die dann in unseren Reihen hält,
wird wohl genesen unsere Welt.
Denn dann wird wieder wohl und fein,
der Souverän ganz mit uns sein;
schon der Gedanke stimmt uns froh,
wenns überall schalt weiter so.
Vorheriger TitelNächster Titel
Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Harry Krumpach).
Der Beitrag wurde von Harry Krumpach auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 01.03.2026.
- Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).
web.de (Spam-Schutz - Bitte eMail-Adresse per Hand eintippen!)