Horst Fleitmann
Es menschelt tierisch...
Es geht in einem Menschenlebenoft dadurch manches schon daneben,
weil wir von hinten wen geseh'n,
der attraktiv und fotogen,
in uns Gefühle zart erweckt,
von vorne uns jedoch erschreckt.
Von weitem kam man leicht ins Schwärmen,
lernt's Gruseln dann beim Kennenlernen.
Tierisch wird's, wenn der Mensch sich irrt;
beim Tier merkt man, wie's menschlich wird.
Wenn wir beim Tiervergleiche bleiben,
dazu ein bisschen übertreiben,
kommt schnell die Einsicht. Paradox:
Wer zunächst Hengst - ist sehr bald Ochs
und andrerseits wird ab und zu
die edle Stute - schnell zur Kuh.
Im Menschen- wie der Tiere Reich
bleibt sich im Grunde vieles gleich.
Man sollt' es tierisch ernst nicht nehmen,
lag man als Mensch einmal daneben.
© Horst Fleitmann, 2026 Vorheriger TitelNächster Titel
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 02.03.2026.
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