Heinz-Walter Hoetter
Nachdenkliche Gedichte
1. Spiel des Lebens
Des Menschen Leben, es ist gar ominös.
Es erscheint mir oft nur wie ein Spiel.
Vieles endet meistens dann auch ruinös.
Ja, das Betrügen im Spiel, es bleibt das Ziel.
(c)Heiwahoe
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2. Am Strand des Lebens
Der ewige, weite Strand des Lebens, er ist voller Sand.
Ich denke so für mich, das ist schon wirklich allerhand.
Ein winzig kleines Körnchen nur davon, das bin auch ich.
Am unendlichen Lebensstrand, da befinde ich auch mich.
Es war irgendwann, vor sehr langer Zeit, da kam ich hier hin.
Ich weiß nicht mehr, wo ich vorher war, nur, wo ich jetzt bin.
Von leisen Wellen der Gefühle wurde ich sanft gestrandet.
Meine Gedanken sagten mir, dass im Traumland ich gelandet.
Am unendlichen Strand des Lebens, oh ja, da falle ich kaum auf.
Ein heftiger Wind fegte mich einfach weg, in den Himmel hoch hinauf.
Ich bin ja nur ein winzig kleines Körnchen, das hier ruhte im stillen Sand.
Aber der Sturm, er fegte mich gnadenlos fort vom ewigen Lebensstrand.
Wie das Sandkörnchen, so treibt unsere Seele fort vom Strand des Lebens.
Doch sie erinnert sich alle Zeit und weiß genau, sie träumt nicht vergebens.
Eines Tages, egal wie lange das Leben dauert, kehrt sie zurück an diesen Ort.
Sie kennt den Namen genau: Paradies, und von dort geht sie niemals mehr fort.
(c)Heiwahoe
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3. Der Tod mit seinem Ross
Ein schwarzes Pferd mit Reiter, sie rauschen durch die dunkle Nacht.
Sie haben rotglühende Augen, ihre langen Mähnen wallen mit Macht.
Aus tief bösen Zeiten sind Ross und Reiter nun wieder auferstanden.
Vom Leid des Menschen erschaffen, kommen sie aus düsteren Landen.
Es ist der Tod mit seinem Ross, er reitet wild, hohl sein blasses Gesicht.
Er will wieder üppige Seelenernte halten. Ein Entkommen gibt es nicht.
Doch die Menschen merken es nicht, wenn das Ende ihre Seele zerstört.
Der schwarze Reiter, nun wird er kommen. Er hat ihre Wehklagen erhört.
Ein jeder gedenke, der noch gesund und frisch in seinem Leben steht.
Der Tod ist gnadenlos! Ob alt und jung, sie werden von ihm niedergemäht.
Er tritt ganz unverhofft und rasch ins übervolle Leben von uns allen ein.
Der eine fährt zur Hölle, den anderen führen Engel in den Himmel hinein.
(c)Heiwahoe
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 03.03.2026.
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