Herbert Kaiser
Die Schöpfung
Die Schöpfung
Der Schöpfung ewig hohes Lied
Klingt durch alle Sphären
Der Sänger unerkannt stets blieb
Obwohl wir ihn verehren.
Wenn er der Lyra in die Saiten greift
Formiert sich jeder Stern
Sein Blick der in die Ferne schweift
Erkennt die Wunder nah und fern.
Und Leben schafft er unermüdlich
Wie von großer Zauberhand
Die Schöpfung wäre gar betrüblich
Geb's nur Wüste, Meer und Sand.
So lässt er Blütendolden sprießen
Das Leben atmet seinen Geist
Der Mensch als Krone soll genießen
Weil er an Gottes Tafel speist.
© Herbert Kaiser
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.03.2026.
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