Herbert Kaiser
Die vier Jahreszeiten
Die vier Jahreszeiten
Der Winter drückt mit kaltem Schweigen
Seinen Kuss auf meine Stirn
Schneeflocken tanzen den Reigen
Eisiger Starrsinn lenkt sein Hirn.
Der Frühling wird das Blatt bald wenden
Krokusse blüh’n im Rest von Schnee
Heitere Botschaft will die Sonne senden
Grüne Spitzen trägt die Baumallee.
Der Sommer prahlt mit satten Farben
Überschwänglich zeigt sich sein Gemüt
Ein heißer Flirt heilt alte Narben
Während die Rose ihren Duft versprüht.
Der Herbst zieht windig in das Land
Legt den Schatten auf die Sonnenuhren
Reife Früchte pflückt des Bauern Hand
Erster Schnee verwischt die Spuren.
© Herbert Kaiser
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 16.03.2026.
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