Herbert Kaiser
Leiser Abschied
Leiser Abschied
Im Wald, wo Lichter ihre Netze weben
Durchs Blätterdach, getaucht in Grün
Und Äste in den Himmel streben
Zeigt sich des Sommers kühnes Mühn.
Im Herbst, der nun ins Land gezogen
Mit schönsten Farben - golden, rot
Bleibt uns der Sonnenschein gewogen
Bald schon ist alles nackt und tot.
Die weiße Pracht ist der Natur ein Grab
Das Leben ruht im frostigen Vergessen
Doch was für immer blühend starb
Allein der Frühling kann's ermessen.
© Herbert Kaiser
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 24.03.2026.
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