Antonio Justel Rodriguez
Veilchen und Rosen
…bevor Mohn und Weinreben den Sommer erleuchteten,
ehemals, lange zuvor, sah ich deine Seele;
[als du kamst, war es Licht, das aufschrie und die Allee mit einer Sehnsucht nach Liebe,
nach Leben durchdrang.]
…und so verwundete es mich, wie die Morgendämmerung, die das Meer mit all seinen Feuern erleuchtet,
Schmieden und Werkzeuge, in denen der Geist trinkt und weilt;
daher, als ich reines Feuer an seinem Rand brennen fühlte,
verzehrte sich meine Kraft, als ich dich in mir sah, rein und strahlend;
…oh Geliebte, ich nenne und gedenke deiner heute;
mein Geist und mein Herz sehen dich und bewahren dich rein;
fürchte dich also nicht und gedenke meiner;
und wenn du in mir einen Blick auf meine Seele erhaschst, wirst du in ihr hören, und hören, dass ich dich liebe;
[…in seinen heiligen Krypten bewahrt der Mensch das Brot auf, das die Furien
oder Götter seines Hauses nähren wird;
…und nun, ohne Umschweife, wo soll ich die Veilchen pflanzen?
Aber vor allem, mein Liebster, sag mir, wo und wie kann ich dir Rosen pflanzen?
*** Antonio Justel
https://antoniojustel.com
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 08.04.2026.
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