Herbert Kaiser
Des Menschen Wahn
Des Menschen Wahn
Der Mensch sieht sich als Herr und Meister
Alles macht er sich untertan
Sein Handeln wurde immer dreister
So etwas rächt sich irgendwann.
Vor nichts und niemand macht er Halt
Schier grenzenlos ist seine Gier
Am Amazonas brennt der Regenwald
Solch Frevel gereicht ihm nicht zur Zier.
Seine Hand zerstört, vergiftet, schändet
Was die Natur erschaffen hat
Bis irgendwann das Blatt sich wendet
Dann setzt das Schicksal ihn schachmatt.
Die Natur holt sich zurück, was ihr gehört
Der Mensch hat ausgedient, er stürzt vom Thron
Mutter Erde ist zu Recht empört
Und präsentiert ihm den gerechten Lohn.
© Herbert Kaiser
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 09.04.2026.
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