Dietrich Pietsch
Zwischen den Steinen
Krähen kreisen über Reihen aus Stein.
Ihre Flügel streifen den Himmel,
werfen Schatten auf kalten Marmor.
Durch dürre Äste streicht ein Wind,
flüstert etwas, was niemand hört.
Ein Flügelschlag -
barfuß, deine Hand in meiner,
durch kühle Regenpfützen.
Lachen sprüht ins helle Licht.
Die Vögel sammeln sich,
wachen über den Kreuzen,
über allem, was bleibt.
Schritte auf Kies.
Herzschlag im Nebel.
Zwischen den Bäumen -
Du fängst mich,
wirfst mich in die Luft,
dein Lachen
bleibt hängen
zwischen den Zweigen.
Die Vögel ziehen weiter,
schwarz im fahlen Grau.
Nur eine Feder verweilt,
schwebend –
zwischen den Steinen..
©dietrich pietsch – Muttertag 2026
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.05.2026.
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