Günter Weschke
Hauus und Reiher
Das einsame Haus am stillem Weiher,
die Fenster blind vom Staub der Zeit
betrachtet wird’s vom grauen Reiher,
er mag nur Fisch und Einsamkeit.
Der dunkle Wald mit alten Bäumen,
sie stehen stumm so wie Skulpturen,
verleiten uns zu wonnesüßen Träumen,
im Schattenwald der Traumfiguren.
Ein leichter Wind bringt sie zum Beben,
sie Wiegen sich in seinem Kleid,
ein jeder Zweig spürt das Erleben,
und jeder Baum ist jetzt bereit.
Der leichte Wind wird jetzt zum Sturm,
der Blätterwald wiegt hin und her,
der Wald er steht heut wie ein Turm,
der Sturm er schafft ihn heut nicht mehr.
Der Reiher, in dem Haus am Weiher,
blickt aus dem Fenster in den Wald..
“Das Haus beschützt mich, und ich reiher
aus dem Fenster, mir ist kalt”!
Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Günter Weschke).
Der Beitrag wurde von Günter Weschke auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 13.05.2026.
- Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).
t-online.de (Spam-Schutz - Bitte eMail-Adresse per Hand eintippen!)