Wolfgang Krebl

Da Schneck

 

Jå meih,ich bin a Schneck,so Oana ohne Haus,

mia san aus Spanien emigriat-håltn d`Hitz`dort niama aus.

Wal mia hålt  koa Häusl ham,drum samma ah vül schnölla drån,

åls  die fauln Häuslschneckn,de sih,--wenn`s ernst wiad--,schnöll vasteckn.

S`Fressn is bei uns gånz wichti,ih find des guat und ah gånz richti,

dåss da Tisch bei Tåg und Nåcht is deckt und des die Lebnsgeista weckt.

Wal uns etli Leit`net megn,

woas net warum,

miass mah`s Fressn in d` Nåcht valegn.

Meih Såch`is eh net der Sålåt,vo dem ich in Spanien gnua kriag håb.

Ich schwör auf  lauta  guate, Såchn ,de uns des Lebn leichta måchn.

bei Erdbeern,Kräutlan und Blüamal fein,då låd ich meine Kumpl ein,

sobåld die Nåcht då is, fang`s Fressn an,mia sant net hakli,bleibn bis zan Morgn drån

Vollgfressn dånn ,--is  supa gwen--,vatschüss mah uns,zan Schlåfngehn.

Dås  Gift,des gstraht håbn,nutzt jå  nix,mia fressn`s net,mia kennan ålle Trix`s.

Zan Glück gibt`s ah nou liabe Leit`,denan`s Gartln ah nou ollwei g`freit.

Setzn neie Sträucha,Bluman-- ahHeckn, då  kennan mia uns guat vasteckn

und nochts fang`s an-- des Riesnfressn,des tuat uns månchmål  gånz schön stressn.

Fåst jedn Tåg a neia Blumantopf im Gårtn,des påck mah net,--dee miassn woatn,

bis mah dånn wieda Hunga håbn,dann fång mah erscht då entn an.

An  Tipp  gib ih jeda  Goatnfee,„tuat`s olls schön långsåm  setzn,

dånn brauchn mia uns  niama hetzn,Jede Nåcht a Blumantopf zan Fressn,

des reicht,--mehr-- des kånnst vagessn

und schön sortiat nåch Qualität,

ihr wisstsas eh,mir sant net bled..

 

 

 

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Seinen wohlverdienten Urlaub hat sich Kommissar Heinz Kelchbrunner anders vorgestellt: Erst stößt er beim Graben in seinem Garten auf menschliche Gebeine, dann beschäftigt ihn ein weitaus aktuellerer Todesfall in seiner freien Zeit: Anna Einarsdóttír wird beim Spaziergang von einem Ast erschlagen – und das ist, wie sich herausstellt, nicht dem stürmischen Wetter geschuldet. Kelchbrunner und seine Kollegin Katharina Juvanic nehmen die Ermittlungen auf. Die Spur führt schließlich nach Island, die Heimat der Toten, und zum geplanten Bau eines Staudammes, der eine wertvolle Naturfläche akut gefährdet. Dass Kelchbrunner von oberster Stelle dorthin beordert wird, um weitere Nachforschungen anzustellen, kommt dem umweltbewussten Kommissar gerade recht. Vielleicht gelingt es ihm, nicht nur Licht ins Dunkel zu bringen, sondern gleichzeitig seine eigenen Schlafstörungen und einen schmerzhaften Verlust zu überwinden. Kaum in Island angekommen, muss er sich jedoch gleich mit störrischen Behörden und verstockten bis feindseligen Einheimischen auseinandersetzen. Es scheint, als sei niemandem hier an der Auflösung des Falles gelegen …

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