Günter Weschke
Tanzen, ach Tanzen...
Ich war schon früh vom Tanz besessen,
die Jugendzeit war hart und schwer,
Ich tanzte mich oft ins Vergessen,
doch ich war stark, ich wollte mehr.
Schon bald war ich die Ballerina,
“Spitze, Ferse, eins, zwei, drei,
das Tanzen war mein Lebensklima,
Ich fühlte mich dann Vogelfrei.
Der Abend kam, die Nacht war lau,
im Duft von Flieder, und Mimosen,
vom Mädchen wurde ich zur Frau
im Rausch vom Blumenduft beim Kosen.
In seinen Armen schwebte ich
im Walzertakt durch Zeit und Raum,
im Zeitenrhythmus lebte ich
die Liebe, tanzend wie im Traum.
Auf den Brettern, die die Welt bedeuten,
Tanzte ich, mein Ziel war nah,
begleitet nur vom Glockenleuten,
sagte ich zur Frage,-Ja-!.
Hochzeitsnacht ist schnell vergangen,
danach fängt der Alltag an.
Bin im Alltagstrott gefangen,
möcht gern Tanzen, aber wann?
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 03.06.2026.
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