Rosemarie Gudrun Ziegler

Die Menschenwürde

 

 

 

Wir sprechen allgemein vom Wert,

er ist der Grad der Wichtigkeit,

ist manchmal richtig, mal verkehrt,

auch abhängig von Raum und Zeit.

 

Es wird bewertet eine Sache,

ein Handeln oder auch ein Ziel,

was dann letztlich den Wert ausmache,

ist immer auch ein Stück Gefühl.

 

Dem gegenüber steht die Würde

auf Basis der Einmaligkeit.

Hier trägt der Wertmaßstab die Bürde,

sie liegt in der Besonderheit.

 

Der Mensch ist stets ein Einzelwesen,

selbst wenn er Zwilling, Drilling ist.

Er wird gewertet, nicht gemessen,

da Würde nicht in Zahlen misst.

 

Denn dieser Wert ist ohne Normen,

er ist auch ohne Maßeinheit,

ein jeder Mensch in seinen Formen,

steht für die Einzigartigkeit.

 

Da die nicht zu vergleichen ist,

wo soll man auch das Maß anlegen?

So wird ein anderer Begriff

für den Wert des Menschen ausgegeben.

 

Die Würde ist kein Kaufobjekt,

ist nicht zu tauschen, nicht zu stehlen,

denn was in jedem Einzelnen steckt,

sind innere Werte, die da zählen.

 

Würde ist jedem Menschen gegeben,

Erwachsenen und auch dem Kind,

egal, welch Glauben sie auch leben,

wo immer sie geboren sind.

 

Mit seinem ersten Schritt ins Leben

ist diese Würde eng verbunden.

Sie wird dem Menschen auch gegeben

nach seinen letzten Lebensstunden.

 

Des Menschen Würde wird geschützt,

ist unantastbar laut Gesetz,

damit es allen Menschen nützt,

und niemand straffrei sie verletzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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