Rosemarie Gudrun Ziegler
Unsere Hände
Meine Hand will ich dir reichen,
sieh, mein Finger hält die Träne,
alle Traurigkeit soll weichen,
wenn ich deine Hand nun nehme.
Spüre deine sanfte Haut,
wenn sie meine Hand berührt.
Ängstlich wirkt die Hand, sie schaut,
ist wohl etwas irritiert.
Konnten sich so lang nicht finden,
waren ja so weit entfernt,
diese Zeit zu überwinden,
haben alle zwei gelernt.
Doch jetzt können sie sich halten,
gegenseitig Wärme geben,
können nun zu zweit gestalten,
wecken beide neues Leben.
Diese Hände sind verbunden,
wie die Seelen, die sie lenken.
Herzen haben sich gefunden,
wollen sich mit Glück beschenken.
RGZ 22.5.25©
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 22.06.2026.
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