Günter Weschke
Liebesgedicht, tief bewegt...
Ich habe ein Gedicht geschrieben,
voll Liebe, Glück, so herzensrein
Die erste Strophe schon,
hat mir Tränen ins Gesicht getrieben,
Ich weinte hemmungslos, war wie verlor`n.
Ich las immer wieder diese Worte,
hab ich das wirklich so gedichtet?
Es war, als öffnet sich die Himmelspforte,
Wer vor mir schrieb, es ward vernichtet.
Ob Goethe, Schiller, oder Storm
von diesen schrieb keiner wie ich,
Ihre Werke fraß der Bücherworm,
meine Bücher liegen auf dem Tisch.
Immer wieder las ich meine Zeilen,
In ihnen möchte ich nur verweilen,
Ein Denkmal wird man mir errichten
und kein Wort von mir vernichten.
So schön geschrieben, mit Verstand,
entsteht ein Werk aus Meisterhand.
Meine Tränen rinnen unentwegt,
was Herz und Seele tief bewegt.
Um Euch das Leiden , -nicht zu Leiden-,
und ihr euch nicht vom Turme stürzt.
Werd ich, was ich schrieb vernichten,
Ich wein noch immer, doch jetzt verkürzt.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 24.06.2026.
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