Rosemarie Gudrun Ziegler
Der Abend
Ruhig geht der Tag zur Neige,
voller Sanftmut fließt der Fluss,
Sonne stiehlt sich durch die Zweige,
gibt der Erde einen Kuss.
Gräser sich mit Tau bedecken,
sie begeben sich zur Ruh,
Insekten suchen ein Verstecken,
machen ihre Augen zu.
Dämmerung bricht schnell herein,
ringsherum herrscht tiefes Schweigen,
Nebelschwaden sind allein,
wollen ihre Schönheit zeigen.
Immer dunkler wird der Himmel,
langsam bricht herein die Nacht,
alles Laute und Getümmel
hat sie nun schnell fortgebracht.
Eingeschlafen ist die Erde,
Sternenlicht am Firmament,
bleibt dort bis es Morgen werde
und neues Licht es von uns trennt.
RGZ 02.11.24©
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 28.06.2026.
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