Rosemarie Gudrun Ziegler
Das Meer und sein Strand
Die Wellen spielen mit dem Sand,
sie wiegen ihn, so wie ein Kind,
leicht hin und her, sie tun es sanft,
solange sie nicht treibt der Wind.
Wenn dieser sich die Wellen packt,
das Wasser unermüdlich treibt,
dann wird zugleich der Sand gejagt,
dass nirgendwo er liegen bleibt.
Der Meeresstrand wird ruhelos,
das Wasser saugt den Sand ins Meer,
lässt ihn mit jeder Flut rasch los,
wirbelt ihn einfach hin und her.
Die Kraft, die dem Meer innewohnt,
man sieht und spürt sie immerzu,
als ob es sich mit Macht belohnt,
so gibt es einfach keine Ruh.
Urplötzlich geht der Wind zu Bett,
als ob er auf den Wellen ruht,
er hat den Turbo abgedreht,
dem Strand tut diese Flaute gut.
Lautes Rauschen hört man nimmer,
des Meeres Wellen zögern nun,
sie legen sich jetzt, sanft wie immer,
zum Meeresboden, um zu ruhen.
Im leichten Wind erklingt Applaus,
das Wasser spendet diese Töne,
zieht dankend sich zurück ins Haus,
vorbei ist jede wilde Szene.
Die Wellen strecken sich mit Wonne,
sie dehnen sich nach allen Seiten,
das Meer, ein Spiegel für die Sonne,
auf dem nun ihre Strahlen gleiten.
RGZ 30.6.25©
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 04.07.2026.
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