Lutz S.
Fund-Suche
Unterwegs zu Fuß, per Rad; bepackt mit Beuteln, Tüten.
Vielleicht geht’s heute ab ins Bad statt ‚ewig‘ in der Sonne brüten.
Wer sucht, der wird gewiss was finden.
Unscheinbar liegt’s ‚Glück‘ auf der Straße.
Dafür muss man sich noch nicht mal schinden.
Doch Geld gibt’s kaum in rechtem Maße.
Zum Schwimmen geh’n? Noch keine Lust!
Es locken Land und Leute.
Hier draußen ist es ganz schön warm.
Was trinkt man denn so heute?
Ein schneller Blick ganz ungeniert gilt Abfalleimern, Körben, Kübeln.
Den Fund verstaut – und weiter geht’s !
Langeweile wär’ doch sehr von Übel.
Recht aufmerksam, stets zielbewusst. An Haltestellen, Bänken.
Manch' Glasbehälter unbrauchbar. Den könn’ wir uns schenken.
Die Dose, die zwar stark verbeult, wird wiederhergestellt.
Mit Mühe zwar, doch dann ist klar: Wird eintauschbar zu Geld!
Nicht ganz umsonst - ‘s liegt auf der Hand. Der Leergut-Finderlohn.
Denn Dosen- und der Flaschenpfand bring'n ein paar Cents nun schon.
ges.
im Sommer 2014
© LS
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Hintergrund persönlicher Betroffenheit in früherer Zeit.Lutz S., Anmerkung zum Gedicht
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 05.07.2026.
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