Rudolf Weber Lang
Weite
Weite
Ein Lied lacht aus der Ferne,gleitet leise in mein Sein.
Erinnerung an freie Sterne,
erhebend Glorie in hellem Schein.
Wie weit ist wohl der Himmel,
der alles Sehnen leis empfängt.
Auf Flügeln goldener Schimmel,
die Indra nur den Seinen schenkt,
fließt wahre Weite, unbeschränkt.
Weisse Wellen tiefer Wonne,
glätten lächelnd Horizonte.
Wie klares Wasser mit der Sonne,
Regenbogen biegen konnte,
so segnet Wahrheit uns'ren Blick.
Steig auf - oh Phönix aus der Asche,
in lichter Freiheit Weite, tief beglückt.
Durch deiner Flüge holder Masche,
uns're Seelenbanne lös geschickt.
So werde weit Dein heilig Wesen,
gelöst von ird'ner Pein und Last,
und der Gedanken stete Hast,
zerfließt im weiten Herzgenesen,
im Frieden, - den Du in Dir hast.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 08.07.2026.
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