Günter Weschke

Die Wege der Liebe


Es gibt ein Licht, das niemals dunkelt,
es wohnt nicht in der Sternenwelt
Das Licht der Sonne strahlend funkelt,
es deinen schönsten Tag erhellt.
 
Es kommt auf leisen Schritten näher,
wie Tau auf einer Sommerflur,
berührt die Narben  vergangener Tage
mit einer Hand aus der Natur.
 
Ich sah Dein Lächeln einst im Abendrot,
im Flug der Schwalben über dem Feld,
im Duft der Rosen nach einem Regen,
im stillen Wunder dieser Welt.
 
Seitdem trägt jeder Wind Deinen Namen,
jede Welle erzählt von Dir.
Selbst wenn der Himmel Wolken sammelt,
führt jeder Sonnenstrahl zu mir.
 
Denn wahre Liebe kennt kein Ende,
sie misst sich nicht an Raum und Zeit.
Sie lebt in jedem stillen Gedanken,
in jeder Träne der Zärtlichkeit.
 
Sie wartet geduldig wie alte Eichen,
die seit Jahrhunderten Wache steh'n,
und glaubt an Wunder ohne gleichen,,
auch wenn Wege einst verloren geh'n.
 
So reich mir zärtlich Deine Hände,
lass uns gemeinsam weiter zieh'n.
Dort, wo der Himmel ohne Ende,
wird neues Glück im Herzen blüh'n.
 
Und wenn die Jahre silbern werden
und unser Haar den Winter trägt,
wird unsere  Liebe niemals Enden
weil sie in unseren Seelen schlägt.
 
Wir sitzen schweigend unter Linden,
der Abend legt sich sanft zur Ruh.
Ich muss keine großen Worte finden,
denn mein ganzes Herz bist du
 
Und wenn einst alle Sterne schlafen
die Welt in Dunkelheit versink
die Liebe findet jeden Hafen,
weil Ewigkeit durch Herzen klingt.
 
Denn Liebe ist kein flüchtiger Gedanke,
sie ist eine Heimat in unseren Herzen,
Sie ist eine Leiter, keine Schranke,
und öffnet, aus einem Augenblick
den Weg in die Unendlichkeit unserer Seelen.
 
 

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