Günter Weschke
Schau mir in die Augen...
Bin weit in der Welt herum gekommen,
hab jede Gelegenheit wahr genommen,
hab Herzen gebrochen,
hab Mädchen verführt,
nie hatte es mein Herz berührt.
Dann fand ich Eine, sie war so wie Keine,
Ich ward ihr verfallen, mit Haut und Haar.
Das Leben mit ihr war “Oberkante“.
Bis Einer kam, der sie mir nahm,
und sie mit süßen Namen nannte.
Schau mir in die Augen, Kleines,
schau mir ins Gesicht,
denn diese Augen lügen nicht.
Mein Leben verpfuscht, meine Liebe verspielt,
Ich lebe nur noch so vor mich hin.
Für dich hatte ich wahre Liebe gefühlt,
Jetzt ist das Leben für mich ohne Sinn.
Schau mir in die Augen, Kleines,
schau mir ins Gesicht,
denn meine Tränen lügen nicht.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 20.07.2026.
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