Adalbert Nagele
Ich trage meinen Rucksack
Ich trage meinen Rucksack,
mein Rucksack, der ist schwer;
weil immer mehr ich einpack',
so wird er niemals leer.
Viel hat sich angesammelt,
im Laufe meiner Zeit,
jetzt ist er vollgerammelt,
ich trag ihn nicht mehr weit.
Drin spiegelt sich mein Leben,
Erinnerungen gar,
begleiten mich auf Wegen,
das wird mir langsam klar.
Bald werde ich ihn leeren,
die Last wird mir zu schwer,
doch halt ich ihn in Ehren,
ich brauch ihn bald nicht mehr.
Dann bin ich frei von Lasten
und lebe unbeschwert,
als Mensch heißt es auch rasten,
das ist mir's letztlich wert.
© Adalbert Nagele
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 05.08.2026.
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