Liebe Hanna,
deine kurze und ausdrucksstarke Art in deinem Gedicht gefällt mir sehr! Ich verstehe genau was du meinst.
Das bleibt bei mir.
Liebe Grüße
Gerhard
Gerhard Sonnenschein17.08.2026
Liebe Hanna,
so wenig Text und erstaunlich viel, was darin passiert!
Ich mag besonders, dass das Schweigen bei dir nicht einfach „Nichts“ ist. Im Gegenteil: Sobald keiner versucht, es zu füllen, bekommt es Bedeutung! Und plötzlich wird sogar die Leerstelle zwischen zwei Menschen zu etwas, das man beinahe anfassen kann.
Die beiden Gedankenstriche finde ich dabei sehr gelungen. Sie sind nicht nur Satzzeichen, sondern gewissermaßen das Schweigen selbst. Man liest sie und hält unwillkürlich kurz inne.
Und dann die letzten Worte:
„und doch
etwas bleibt“
Das verändert für mich alles! Denn wenn wirklich nichts mehr da wäre, müsste man das Schweigen nicht aushalten. Dass „etwas bleibt“, kann vieles sein: Nähe, Erinnerung, Sehnsucht, Verletzung, Liebe, vielleicht auch etwas Unausgesprochenes, für das es gar keine Worte gibt.
Vielleicht ist das Schönste an deinem Gedicht genau diese Offenheit! Du sagst uns nicht, was zwischen den beiden Menschen geblieben ist. Du lässt uns das Schweigen selbst mit Bedeutung füllen.
Sehr minimalistisch, aber gerade deshalb bemerkenswert ausdrucksstark. Richtig schön!
Liebe Grüße
Rolph
Rolph David20.08.2026