Lieber Jürgen,
Deine wenigen Zeilen haben mich ziemlich unmittelbar getroffen. Vielleicht auch deshalb, weil ich mich in diesem Gefühl des „alten Mannes auf dem Sofa“ durchaus wiederfinden kann. Dieses Empfinden, nicht mehr gebraucht zu werden und anderen vielleicht sogar zur Last zu fallen, kann einen sehr bedrücken.
Aber gerade das Wort „Unnützling“ hat bei mir Widerstand ausgelöst. Ein Mensch wird nicht dadurch unnütz, dass er weniger leisten kann oder nicht mehr mitten im Berufs- und Alltagsgetriebe steht. Und eine Last zu sein, ist ebenfalls nicht dasselbe wie eine Last zu empfinden.
Dein Text ist kurz, aber er stellt eine große und unbequeme Frage: Was bleibt von unserem Wert, wenn Leistung und Funktionieren immer weniger zählen?
Genau das ist für mich die Stärke dieser wenigen Zeilen, dass sie nicht versuchen, darauf eine einfache Antwort zu geben.
Danke, dass Du dieses Gefühl so offen ausgesprochen hast.
Liebe Grüße
Rolph
Rolph David31.08.2026
Jürgen,
wieso sprichst du so abfällig
über dich?
Das macht mich richtig ärgerlich...
Schau dich wohlwollend an:
du bist ein Mann und kamst
jetzt an den Altersstufen an.
Das Leben hat dich oft aufgerufen
und in seinen Sog gezogen.
Nun fängt etwas anderes an,
an das man sich gut gewöhnen
kann!
Auch wenn die Gesundheit
manchmal spinnt - wer nicht
aufgibt, der gewinnt!
Lass dich auch nicht von
ZUKUNFTSMUSIK
verdrießen - wer sein
LEBEN LIEBT,
kann es immer auf eine
NEUE ART UND WEISE
genießen...
Liebe Wünsche und Grüße
- Renate
Renate Tank31.08.2026