Das Gedicht hat schon eine ganze Menge Atmosphere. Wirklich mitnehmend geschrieben.Für mich wäre es perfekt wenn statt des letzten Satzes einfach das wort HIER stehen würde weil wie ich finde, das Ende die extreme Höhe des Anspruchs nicht halten kann, den die vorherigen Zeilen durchweg halten.Aber was mich selbst betrifft finde ich es auch eher Fragwürdig wenn jemand mit Verbesserungsvorschlägen kommt. Also, das war jetzt nur meine Meinung,kein Vorschlag, auch so wie es ist habe ich es sehr gern gelesen- Allerbeste Grüße
Peter Szneckneck31.08.2026
Im Schnitt, ein abenteuerlicher Moment der Heilung, Dietrich.
Gern gelesen,
lG Bertl.
freude31.08.2026
Lieber Dietrich,
deine ergreifenden Worte verstehe ich so:
Eine Zeit der Schmerzen, der Ungewissheit hat deine Liebste geschwächt. Eine Narbe von der Operation, die sie überstanden hat, wird beleuchtet von der Straßenlaterne. Ein Hoffnungslicht. Es beginnt für euch beide das Jetzt, in dem ihr dankbar verweilen wollt. Das Gestern ist vorbei und das Morgen kann warten.
Liebe Grüße Ingrid
Ingrid Bezold31.08.2026
Lieber Dietrich,
deine Worte gingen mir unter die Haut!
***
ENDLICH
…wispert es im Raum,
unaufhörlich.
EIN ALBTRAUM
scheint vorbei,
der einen Winter verschluckte
und der sich als
LÄNGLICHE NAHT
entpuppte.
Der Schein der Straßenlaterne
streift ihre Haut, und blass
ist der Widerschein des
SCHNITTES
zu erkennen
Und eine Stille
redet so laut
und sie und ich,
so ruhig-vertraut,
dass kein einziges Wort fällt…
Nur was die Hände tun,
zählt.
Sie suchen und umschließen
sich
und halten sich,
- WIE EWIGLICH.
Liebe Grüße sende ich dir zu
- Renate
Renate Tank31.08.2026
Lieber Dietrich, für mich ist dies sehr gefühlsvolle Poesie, vor allem, hier sind Erinnerungen vorhanden, die nicht angenhmer Art sind! Sehr gut beschrieben!
Gerne gelesen Gruß von Franz
FranzB01.09.2026
Lieber Dietrich,
Andeutungen einer kriegerischen Welt... und doch Einigkeit in einem fast wunderbaren Schutzraum. Liebe in Zerbrechlichkeit...
Liebe Grüße von
Patrick
readysteadypaddy01.09.2026
Lieber Dietrich,
du verstehst es meisterhaft, Gedichte so zu verfassen, dass sie sich für alle möglichen Spielarten der Fantasie öffnen und somit Neues generieren. Diese Art von Inspiration ist eine große Kunst.
Liebe Grüße
Ingrid
Dem Tod knapp entronnen
-Fiktion –
-1-
Sie war Opfer eines Gewaltverbrechens,
überlebte den Angriff mit Müh und Not,
Täter wollte ihr die Kehle aufschlitzen,
ließ entsetzt nach erstem Schnitt Messer fallen.
-2-
Sie wurde notfalltherapiert, beatmet,
schwebte lange Zeit zwischen Leben und Tod,
die Wunde heilte, aber nicht die Seele,
von Albträumen wird sie jede Nacht verfolgt.
-3-
Die vernarbte Schnittwunde zeugt von der Tat,
Mahnmal ist ein Zeichen des Überlebens,
sie und ihr Freund sind seitdem enger gerückt,
spüren stark, was sie aneinander haben.
ibaum01.09.2026
Wieder ein Gedicht, das sich nicht gleich erschließt. Man ist aber ganz dabei, und man freut sich, weil sich etwas löst und weil ein neuer Anfang möglich ist nach einer schwierigen Zeit! LG von Leonhard
Leonhard Ried02.09.2026