Renate Tank
ZWANGSMELODIE
ZWANGSMELODIE
Wenn ich Jugendwahn höre,
dann denke ich an die
vielen Frauen,
die in zeitlichen Abständen
ihren Körper überholen,
um alle
"AUSWÜCHSE"
zu entfernen, die ihr
EIGENTLICHES BILD
wären,
UM OPTIMIERUNG
zu erlenen.
Wenn sie dabei
PECH HABEN,
sind die
KUNSTGRIFFE
mehr
VERHUNZGRIFFE.
Der Wahn nach
"JUNGBRUNNEN"
haftet unersättlich an.
Sie hängen ihre
gesamte Energie
daran.
Wenn sie nicht
IM FOKUS SIND,
knackt das Getriebe.
Geld und Mühe
scheinen dahin.
Jetzt spüren sie,
man kann nicht
täuschen:
DER KÖRPER
zwingt auch sie
in die Knie.
DER ÄUSSERE SCHEIN
spielt eine
ZWANGSMELODIE
- diese jedoch passt nie.
© Renate Tank
23.08.2026
Mein Gedicht-Kommentar an:
Chandrika Wolkenstein
„Für die Auslage“
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 02.09.2026.
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