Selbstmord

Das Glas bis zum Rand gefüllt
Den Schmerz ich weggespült
Den Schmerz des Abschieds und der Trauer
Die Tränen, meine schmeckten sauer

Verloren ist die schöne Zeit
Nur längst verschwommne Zweisamkeit
Geträumt noch lang von ihr ich hab
Besucht ich habe nie ihr Grab

Als sie an diesem Abend ging
Über ihr ein Schatten hing
Ein kalter schwarzer böser Schatten
Zu vernichten die Liebe, die wir hatten

Des Todes Wolke über mir schwebt
Bei jedem Blitz mein Körper bebt
Gefangen mich ein Schleier hat
Bin des Lebens lange satt

Was das Leben bringen mag
Ohne sie Tag für Tag
Ohne sie mein Herz erkaltet
Ohne sie kein Blatt sich faltet

Kein Blatt zu falten ich ertrag
Zu laden ein zum Abschiedstag
Zu schreiben nicht ein Wort ich schaff
Ich fühl mich einsam, arm und schlaff

Die Flucht ich such im Rausch
Den Klängen der Natur nur lausch
Zu ertragen diesen Schmerz
Heilen das gebrochne Herz

Gefangen in Tränen und Schluck
Auf unsre Zeit ich guck
Ich sehe nur die Trümmer
Dich seh ich nimmer

Ich bin traurig hörst du mich
Ich kann nicht leben ohne dich
Ich werde sterben nicht wie du
Drum schlag ich jetzt die Türe zu

März-2003Alexander Krause, Anmerkung zum Gedicht

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