Engel haben Brüder


Auf dem Bett ganz entspannt liege ich .
Leise Musik begleitet mich.
Träume mich hin zu dir.
Dich meinen Engel.
Ich schreite über eine große Wiese
Den Duft der Gräser ich genieße.
Am Rand der Wiese
Ein einzelner Baum.
Ich lege mich darunter
Und versinke tief in einen Traum.
Ich schaue hoch.
Über mir breitet sich die Krone des Baumes aus,
Sehen wie große Flügel aus.
Ich rufe dich,
Möchte dich was fragen.
Schenke mir dein Ohr,
Denn ich hab auch zu klagen.
Überlasse mir deine kostbare Zeit.
Bist du bereit ?
Ich nehme deine Hand.
Sehe dich an
Bin gespannt.
Sag.
Wie lange werde ich noch einsam sein ?
Wie viele Tränen gibt es noch ,die ich wein ?
Wie lange hält mich noch der Schmerz gefangen ?
Wann wird gestillt meine Sehnsucht
Mein Verlangen ?
Hast du schon einen Besuch bei deinem Bruder gemacht ?
Wenn ja, was hat er gesagt ?
Hat er das andere Herz schon wieder für die Liebe
Zugänglich gemacht ?
Während ich so träume
Und in mir aufräume,
Merke ich ,
Wie ich ganz ruhig werde.
Sacht ganz sacht löst sich in mir
Zweifel , Angst , Klage und Beschwerde.
Es ist als ob ich schwebe.
Meinen Kopf ich in deine geöffnete Hand lege.
Horche in mich rein.
Weiß,
Du lässt mich nicht allein.
Möchtest auch ,
Dass ich wieder glücklich bin
Und begleitest mich dorthin
Wo liegt meines Lebens Sinn.
Nur du weißt,
Wie sehr ich dieses Menschenkind liebe
War es doch dein Vater,
Der pflanzte das Samenkorn
Und ließ erwachen diese Liebe.
Im Glauben an Gott
Und im Vertrauen auf dich
Ließ ich mich in die Liebe einleiten,
Nicht ahnend,
Dass mich großer Kummer würde begleiten.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 29.11.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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