Anette Esposito

FROHE BOTSCHAFT oder die Weihnachtsgeschichte

Der schönste Stern, den man geseh’n,
strahlte hell in alle Welt,
stand über’m Dörfchen Bethlehem
in heil’ger Nacht am Himmelszelt.

Verkündigte mit seinem Schein,
ein Königskind sei heut’ geboren,
der Retter aller Welt würd’ sein,
zum Heil der Menschen auserkoren.

Doch nicht in einem Königsschloss
konnt’ finden man das Kind,
es lag in einem Krippenschoß,
bei Esel, Ochs und Rind.

Im kalten Stall, auf Heu und Stroh,
in Windeln eingehüllt,
ein’ andren Platz gab’s nirgendwo,
weil alles überfüllt.

Den armen Hirten auf dem Feld,
die hüteten des Nachts die Herden,
der Engel Gottes hat’s erzählt,
dass Frieden soll nun werden.

So eilten sie ins Dorf geschwind,
die frohe Botschaft zu verkünden
und anzubeten nun das Kind,
das retten sollt’ von allen Sünden.

Weise aus dem Morgenland
folgten dem Weihnachtsstern.
Die Heil’ge Schrift ihn’ war bekannt.
Geschenke brachten sie dem Herrn.

Knieten nieder vor der Krippe
und glaubten an den Heiland blind.
Herodes doch, mit seiner Sippe,
wollt’ töten schnell das Gotteskind.

Er hatt’ es leider nicht verstanden,
sein Thron war niemals in Gefahr
und viele Menschen nicht erkannten,
dass Gott nun Mensch geworden war.

Er kam zu uns um zu erlösen,
den Fluch der Sünde zu durchbrechen,
uns zu befreien von dem Bösen
und ihn mit seinem Blut zu rächen.

Wir danken dir Herr Jesu Christ
für deine Liebe wunderbar,
dass du für uns gestorben bist,
am Kreuz auf Golgatha.


~~Ae~~

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.12.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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