Strandmann

Allein im Turm mit Blick zur Ferne
die Augen falln aufs dunkle Meer
In mancher Nacht sieht man die Sterne
Oft ist der ganze Himmel leer

Allein am Strand, der Wellen Rauschen
Burg nebst Burg zerstört im Sand
Stund um Stund dem Meere lauschen
in kalter Nacht am Meeresstrand

Allein mit 20 gläsernen Kumpanen
getaumelt ins Hotel zum schlafen
die letzten 3 der Untertanen
mit Kopfschmerz sollten ihn bestrafen

Am nächsten morgen aufgewacht
vor ihm ein Strandkorb aufgebaut
Er fragte sich: “Was für ne Nacht?“
bevors ihn von den Socken haut

Kurz nachdem gestanden er
um sich herum sieht 20 Flaschen
Doch alle Flaschen waren leer
wo ist das Geld in seinen Taschen

Dann fällts ihm plötzlich wieder ein
sein Haus war weg, die Frau, die Arbeit
der Platz im Leben, ganz allein
wenigstens für immer Freizeit


Dez-2004Alexander Krause, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 08.12.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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