Sonja Nic Rafferty

Baum oder keinen Baum? ... das ist die Frage!


Meine drei Kinder sind schon längst ganz schön groß,
Einen Weihnachtsbaum oder nur Gesteck daraufhin bloß?
Nachdem diese quälende Frage nun gründlich geklärt,
Lebt es sich glücklicherweise wieder unbeschwe(ä :) )rt
Doch halt, da wäre noch was, der Baum ist ziemlich kahl
Und wie so oft, viele Möglichkeiten stehen zur Wahl.
Kunterbunt oder einfarbig ist jetzt die allerjüngste Frage,
Auch sind wir uns nicht ganz einig über die beste Lage
Des Platzes – an der Wand oder lieber in Fensternähe?
Auf dass man ihn respektvoll im rechten Lichte sähe.
Die Nordmanntanne sticht nicht, sie ist samtweich,
Darum schmücke ich sie mit großem Elan sogleich.
Hänge ich die Erbstücke zur dankbaren Erinnerung
Liebevoll dran, oder ist es arge Verschlimmerung?
Da gibt es noch die neueren Kugeln in modernem Blau,
Ach, wer gibt Rat? Ich weiß es doch selber nie so genau.
Der alte Schmuck im Karton ist nicht mehr ganz heile,
Fällt es mir urplötzlich ein nach einer gewissen Weile.
Die Spitze muss dieses Jahr ohne Krone auskommen,
Denn wir haben einen Baum mit Wurzeln genommen.
So könnte ich nicht brutal an Zweigen herumschneiden,
Er würde darunter stumm aber sicher entsetzlich leiden.
Die (großen!) Kinder rufen: „Der ist ja ziemlich klein!“
Na gut, mag sein, klein aber mein und wirklich fein.
Umquartierung steht ihm dann bald bevor aufs Neue,
Damit man sich zu jeder Jahreszeit an ihm erfreue.
Her nun für die grüne Tanne mit den süßen Dingen!
Dann können wir endlich wieder „Stille Nacht“ singen.
Hund Rowdy „klaut“ heimlich leckere Zuckerkringel,
Zu jeder Weihnachtszeit dasselbe mit dem Zottelschlingel.
Früher brannte Feuer im weichen Licht an weißen Kerzen,
Heute erwärmen künstliche Lichterketten die „coolen“ Herzen.
Wenigstens ersparen sie uns den Wassereimer daneben,
So haben auch manche Nachteile ihr Gutes im Leben.
Baum oder keinen Baum? ... kommt wohl oft als Frage vor.
Wie auch immer geantwortet wird, Hauptsache mit Humor!

© ~ Sonja Nic Rafferty

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 19.12.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Bücher unserer Autoren:

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Heike und die Elfe von Ingrid Hanßen



Da ich der Meinung bin, dass die Kinder heute viel zu wenig lesen ( sehe ich bei meinen 11 und 13 ), habe ich mir Gedanken gemacht, was man machen könnte um dieses zu ändern.

Es ist nämlich nicht so, dass die Kinder lesen grundsätzlich "doof" finden, sondern, dass die bisherigen Bücher ihnen zu langweilig sind. Es ist ihnen in der Regel zu wenig Abwechslung und Aktion drin und ihnen fehlt heute leider die Ausdauer für einen reinen "trockenen" Lesestoff.

Daher habe ich mir überlegt, wie ein Buch aussehen könnte, das gleichzeitig unterhält, spannend ist, Wissen vermittelt und mit dem die Kinder sich beschäftigen können.

Herausgekommen ist dabei ein kombiniertes Vorlese-, Lese-, Mal- und Sachbuch für Kinder ab 5 Jahren bis ca. 12 Jahren.

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